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SSW 6: Erste Ultraschallbilder – dein Baby wird sichtbar

Dein Baby ist so gross wie eine Linse

Grösse

4 mm

Gewicht

< 1 mg

🌟 Baby-Entwicklung in SSW 6

In der 6. SSW wächst der Embryo rasant. Das Herz schlägt jetzt regelmässig mit etwa 100 bis 120 Schlägen pro Minute und kann im Ultraschall sichtbar sein. Kleine Knospen an den Seiten des Körpers sind die Anlagen für Arme und Beine. Das Gesicht beginnt sich zu formen – dunkle Punkte markieren die Stellen, an denen sich die Augen entwickeln werden. Das Gehirn wächst schnell und bildet bereits erste Strukturen. Die Nabelschnur verbindet den Embryo jetzt direkt mit der Plazenta.

💚 Das passiert in deinem Körper

Die Morgenübelkeit kann stärker werden und dich zu jeder Tageszeit begleiten. Dein Geruchssinn ist möglicherweise extrem empfindlich – bestimmte Gerüche können Übelkeit auslösen. Du musst häufiger auf die Toilette, weil die Gebärmutter auf die Blase drückt. Emotionale Achterbahnfahrten sind völlig normal.

💡 Tipps für SSW 6

  • 1Meide Gerüche und Lebensmittel, die Übelkeit auslösen. Iss, worauf du Lust hast – in dieser Phase ist es wichtiger, überhaupt etwas zu essen.
  • 2Trage Kleidung, die am Bauch nicht einschnürt, auch wenn noch kein Bäuchlein sichtbar ist.
  • 3Sprich mit deinem Arbeitgeber über die Schwangerschaft, wenn du möchtest – in der Schweiz bist du durch das Arbeitsgesetz geschützt.

🩺 Vorsorge in SSW 6

Erster Ultraschall kann durchgeführt werden. Der Herzschlag des Embryos ist oft schon sichtbar. Feststellung der intakten intrauterinen Schwangerschaft.

Alles Wichtige zur 6. Schwangerschaftswoche

Die 6. Schwangerschaftswoche (6. SSW) ist für viele werdende Eltern ein emotionaler Meilenstein: Beim ersten Ultraschall kann der Embryo erstmals sichtbar werden. Mit einer Grösse von etwa 4 mm – vergleichbar mit einer Linse – ist dein Baby noch winzig, aber bereits erstaunlich weit entwickelt. Der Ultraschall in der 6. SSW zeigt in der Regel eine kleine Fruchthöhle in der Gebärmutter. Mit etwas Glück ist darin bereits der Embryo als kleiner Punkt erkennbar. Besonders aufregend: Das Herz deines Babys schlägt jetzt mit etwa 100 bis 120 Schlägen pro Minute, und dieses Flackern kann auf dem Ultraschallbild sichtbar sein. Für viele Eltern ist das ein überwältigender Moment – der erste Beweis, dass wirklich ein neues Leben heranwächst. Die Entwicklung des Embryos schreitet in der 6. SSW rasant voran. An den Seiten des Körpers bilden sich kleine Knospen, aus denen sich in den kommenden Wochen Arme und Beine entwickeln werden. Das Gesicht nimmt langsam Form an: Dunkle Bereiche zeigen, wo die Augen entstehen, und winzige Vertiefungen markieren die zukünftigen Ohren. Die Mundöffnung und die Nasengruben werden sichtbar. Das Gehirn des Embryos wächst besonders schnell. Es teilt sich bereits in Vorderhirn, Mittelhirn und Hinterhirn auf. Nervenzellen bilden sich in atemberaubender Geschwindigkeit – zu Spitzenzeiten werden bis zu 100'000 Nervenzellen pro Minute produziert. Auch das Rückenmark entwickelt sich weiter, und erste Nervenbahnen entstehen. Die Nabelschnur verbindet den Embryo jetzt fest mit der sich entwickelnden Plazenta. Über diese lebenswichtige Verbindung erhält das Baby Sauerstoff und Nährstoffe aus deinem Blutkreislauf. Gleichzeitig werden Abfallstoffe über die Plazenta abtransportiert. Die Plazenta selbst wächst und bildet immer mehr Zotten, die tief in die Gebärmutterschleimhaut hineinreichen. Für dich als werdende Mutter kann die 6. SSW herausfordernd sein. Die Übelkeit erreicht bei vielen Frauen in den Wochen sechs bis acht ihren Höhepunkt. Der steigende hCG-Spiegel ist der Hauptverursacher. Manche Frauen können kaum etwas essen, während andere ständig Hunger haben. Beide Reaktionen sind normal. Versuche, häufig kleine Mahlzeiten zu essen, und trinke genügend Flüssigkeit. Die Müdigkeit hält an und kann sich sogar verstärken. Dein Körper produziert deutlich mehr Blut als sonst, und dein Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Das kostet Energie. Wenn möglich, plane tagsüber kleine Ruhepausen ein. In der Schweiz hast du als Schwangere Anspruch auf besondere Schutzbestimmungen am Arbeitsplatz. Das Arbeitsgesetz und die Mutterschutzverordnung regeln unter anderem Ruhezeiten, den Schutz vor gefährlichen Arbeiten und das Recht auf Arztbesuche während der Arbeitszeit. Wenn du es deinem Arbeitgeber mitteilen möchtest, bist du ab dem Zeitpunkt der Mitteilung besonders geschützt. Ein Tipp für den Partner oder die Partnerin: Unterstützung ist jetzt Gold wert. Übernimm Aufgaben im Haushalt, bringe frische Luft ins Zimmer, wenn Gerüche stören, und sei verständnisvoll, wenn die werdende Mutter erschöpft oder emotional ist. Diese Phase geht vorüber, und gemeinsam ist sie leichter zu bewältigen.