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SSW 21: Dein Baby hat einen Schlafrhythmus

Dein Baby ist so gross wie eine Karotte

Grösse

26.7 cm

Gewicht

360 g

🌟 Baby-Entwicklung in SSW 21

In der 21. SSW ist dein Baby etwa 26.7 cm lang und wiegt rund 360 Gramm – so lang wie eine grosse Karotte. Der Schlaf-Wach-Rhythmus ist jetzt deutlich ausgeprägt, und das Baby schläft etwa 12 bis 14 Stunden am Tag. In den Wachphasen ist es sehr aktiv. Das Knochenmark übernimmt zunehmend die Blutbildung von der Leber. Die Augenbrauen und Wimpern werden sichtbar. Das Baby schluckt regelmässig Fruchtwasser und trainiert so sein Verdauungssystem.

💚 Das passiert in deinem Körper

Dein Bauch wächst stetig, und die Kindsbewegungen werden kräftiger. Du kannst sie jetzt auch von aussen fühlen und sehen. Braxton-Hicks-Kontraktionen – unregelmässige Übungswehen – können auftreten und sind harmlos. Dehnungsstreifen können sich an Bauch, Brust oder Oberschenkeln zeigen. Die Gelenke werden durch das Hormon Relaxin lockerer.

💡 Tipps für SSW 21

  • 1Beobachte die Kindsbewegungen – ein regelmässiges Bewegungsmuster ist ein gutes Zeichen.
  • 2Bei Braxton-Hicks-Kontraktionen hilft es, die Position zu wechseln oder ein warmes Bad zu nehmen.
  • 3Pflege deine Haut mit reichhaltigen Ölen oder Cremes, um die Elastizität zu unterstützen.

Alles Wichtige zur 21. Schwangerschaftswoche

Die 21. Schwangerschaftswoche (21. SSW) zeigt deutlich, dass dein Baby einen eigenen Rhythmus entwickelt hat. Mit einer Länge von etwa 26.7 cm und einem Gewicht von rund 360 Gramm – vergleichbar mit einer grossen Karotte – wechselt es zwischen aktiven Wach- und ruhigen Schlafphasen. Der Schlaf-Wach-Rhythmus deines Babys ist jetzt deutlich ausgeprägt, wobei es etwa 12 bis 14 Stunden am Tag schläft. In den Wachphasen ist dein Baby in der 21. SSW sehr aktiv. Es tritt kräftig, dreht sich, streckt sich und spielt mit der Nabelschnur. Diese Bewegungen sind jetzt nicht nur für dich von innen spürbar, sondern können auch von aussen gefühlt und manchmal sogar gesehen werden. Lege die Hand deines Partners auf deinen Bauch – ein besonderer Moment der Verbindung für die ganze Familie. Das Knochenmark deines Babys übernimmt in der 21. SSW zunehmend die Aufgabe der Blutbildung, die bisher hauptsächlich von der Leber wahrgenommen wurde. Rote und weisse Blutkörperchen sowie Blutplättchen werden jetzt im Knochenmark produziert. Die Leber kann sich dadurch stärker auf ihre anderen Funktionen konzentrieren, wie die Produktion von Gallenflüssigkeit und die Entgiftung. Die Augenbrauen und Wimpern deines Babys werden in der 21. SSW sichtbar. Sie sind noch fein und farblos, aber sie geben dem Gesicht einen immer individuelleren Ausdruck. Auch die Haare auf dem Kopf wachsen weiter, obwohl ihre Farbe erst nach der Geburt endgültig feststeht. Das Verdauungssystem deines Babys wird in der 21. SSW weiter trainiert. Es schluckt regelmässig Fruchtwasser, das durch den Magen-Darm-Trakt wandert. Der Darm produziert weiterhin Mekonium, und die Darmzotten – winzige Ausstülpungen der Darmschleimhaut – entwickeln sich und werden die Nährstoffaufnahme nach der Geburt ermöglichen. Für dich als werdende Mutter können in der 21. SSW erstmals Braxton-Hicks-Kontraktionen auftreten. Diese Übungswehen sind unregelmässige, meist schmerzlose Kontraktionen der Gebärmutter, die sich als kurzes Hartwerden des Bauches äussern. Sie sind völlig normal und bereiten die Gebärmutter auf die Geburt vor. Wenn die Kontraktionen allerdings regelmässig werden, schmerzhaft sind oder von Blutungen begleitet werden, solltest du deine Ärztin kontaktieren. Dehnungsstreifen können in der 21. SSW sichtbar werden. Sie entstehen, wenn die Haut durch das schnelle Wachstum des Bauches stark gedehnt wird und die elastischen Fasern in der Unterhaut reissen. Zunächst sind sie rötlich oder violett, verblassen aber nach der Schwangerschaft zu silbrig-weissen Streifen. Ob und wie stark Dehnungsstreifen auftreten, wird massgeblich von der genetischen Veranlagung bestimmt. Regelmässiges Eincremen kann die Haut geschmeidig halten. Das Hormon Relaxin sorgt in der 21. SSW dafür, dass deine Gelenke und Bänder lockerer werden. Das ist eine Vorbereitung auf die Geburt, da das Becken sich weiten muss, um dem Baby den Weg zu ermöglichen. Gleichzeitig kann diese Lockerung aber zu Instabilität und Schmerzen führen, besonders im Becken und im unteren Rücken. Gezielte Übungen zur Stabilisierung können helfen. In der Schweiz ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich über die Wahl des Geburtsortes Gedanken zu machen. Spitäler, Geburtshäuser und Hausgeburten sind die gängigen Optionen. Jede hat ihre Vor- und Nachteile. Informationsabende in Spitälern und Geburtshäusern bieten die Möglichkeit, die Einrichtungen kennenzulernen und Fragen zu stellen.